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03.04.2019

Crashkurs Digitalisierung

Alte Strukturen aufbrechen

Geschäftlich immer noch analog unterwegs? KI, DSGVO, Big Data: Bahnhof? Schluss damit! An nur einem Nachmittag digital werden mit dem Crashkurs der IHK am 6. Mai.

Foto: conrado/shutterstock.com

Wirtschaftssoziologe Lorenz Schlotter erläutert in der IHK-Akademie in Reutlingen die Schnittstelle zwischen Mensch und Digitalisierung, vermittelt fundiertes Grundlagenwissen und analysiert aktuelle Trends. Zwei Unternehmer aus der Region erklären anhand von Beispielen, wie sie die Möglichkeiten der digitalen Technik ganz funktional für sich einsetzen. An nur einem Nachmittag liefert der Crashkurs Digitalisierung eine Basis, auf der Gewerbetreibende und Führungskräfte individuelle Entscheidungen für die Digitalisierung ihres Betriebs abwägen und umsetzen können. Auch Angestellten gibt der Kurs einen wichtigen Einblick in die Arbeitswelt von morgen um sich auf die Anforderungen und Chancen der Digitalisierung vorbereiten und sie für sich nutzen zu können.

Historischer Wendepunkt
Die Welt ist einem stetigen und immer schnelleren Wandel unterworfen – davon muss wohl niemand mehr überzeugt werden. Spätestens der globale Siegeszug des Internets und die Technologien des Smartphones, die den Zugang ins World Wide Web auf der Handfläche ermöglichen, haben das „Digitale Zeitalter“ eingeläutet. Ein Weg zurück wirkt völlig ausgeschlossen. Ohne den permanenten Zugriff auf den größten Wissensspeicher der Weltgeschichte werden sich die jüngsten Generationen unserer heutigen Gesellschaft schon keinen Alltag mehr vorstellen können: Schule ohne Wikipedia? Studium ohne LexisNexis? Job ohne Email? Scheinbar unmöglich.

Wie rasant sich die digitale Welt etabliert, haben Forscher in Kalifornien unter die Lupe genommen. Sie schätzen, dass die Speicherkapazität für digitale Information gegenüber analoger Anfang der Neunziger innerhalb von nur 14 Jahren von drei Prozent auf 94 Prozent angestiegen ist. Zu Beginn des „Digitalen Zeitalters“ im Jahr 2002 war es der Menschheit also zum ersten Mal möglich, mehr Information digital als analog zu speichern.

Hintergrund: Digitalisierung
Digitalisierung bedeutet – ganz allgemein – das digitale Speichern und Verarbeiten von Informationen aus analogen Medien, zum Beispiel aus Büchern oder Tonbändern. Doch das Prinzip lässt sich auf praktisch alle Bereiche von Wirtschaft, Gesellschaft, Arbeits- und Privatleben ausdehnen: Im Gesundheitswesen etwa setzen Ärzte und Pfleger die Kommunikation mit und die Versorgung von Patienten inzwischen vermehrt technisch durch Telemedizin um, in der Industrieproduktion übernehmen Roboter komplexe Montageverfahren, 3D-Drucker und CNC-Maschinen finden ihren Einsatz in der Fertigung, fahrerlose Transportsysteme und Lagertechnik vernetzen innerbetrieblichen Prozesse. Experten sehen den Möglichkeiten der Anwendung von digitalen Systemen keine Grenzen gesetzt.

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IHK Reutlingen Bereich: Weiterbildung
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Schwerpunkte: IHK-Akademie IT und Digitalisierung
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